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Deine Begegnung mit Claus

 

                ...das Ende deiner Suche

 

                                       Namaste!


         Es gibt keine Person, kein selbständig handelndes Ich.
                                
                            Alles geschieht von selbst.

                               Alles ist Bewusstsein.

                                  Wen kümmert`s?

                                     Ich bin Das.

                                        Nichts.

                                          Eins.


                                           ....

                          (aus der genialen Zusammenstellung v. Elias Satyananda)

                           
Bevor du weiter liest, muss ich dich warnen. Der Inhalt dieser Page könnte dich aus deinem begrenzten, von Sicherheit geprägten Leben reißen. Die Mauern, die du mühevoll um dich herum aufgebaut hast, könnten in sich zusammenfallen. Hinter dieser Fassade aber wartet die große Freiheit auf dich.

Du könntest in die Unendlichkeit befördert werden, in eine grenzenlose Freiheit, die deine dreidimensionale Denkweise bis ins tiefste Mark erschüttern lässt.

Und um das Ganze noch auf die Spitze zu treiben, sage ich, dass du nichts dabei tun musst.
Du bist gut und vollkommen so wie Du bist und es gibt nichts zu tun. Wir lassen das Leben geschehen und sehen entspannt zu, wie es geschieht. Einzig deine Perspektive könnte sich verändern und die Involvierung wird mehr und mehr wegfallen.

Viele werden jetzt noch weiterlesen, manche hier schon abbrechen und manche später.
Einige wenige werden übrig bleiben und bis zum Ende dabei sein, es spielt keine Rolle.
Dein Ego wird sich dazwischen werfen und dir zu verstehen geben, dass diese Freiheit nicht erwünscht ist, weil du mit dieser Freiheit nicht umgehen kannst. Es möchte dich in seiner Abhängigkeit halten und weiter mit dir spielen. Wenn du erkennst, dass es nur ein Spiel ist, hast du schon viel gewonnen. Spiel ruhig mit, aber lass dich in diesem Spiel nicht gefangen nehmen. Wie dir dass gelingen kann, erfährst du auf den folgenden Seiten. Es geht nur um das Verstehen, du hast sonst nichts zu tun. Und selbst das Verstehen unterliegt nicht deinem Willen, weil auch dein Wille nur Illusion ist. Und mit dem Verstehen verschwindest auch du als der Verstehende.

Du bist nur eine Erscheinung im Bewusstsein, es gibt nichts außer Bewusstsein.

Das Verstehen, dass du nur im Traum existierst, nur von deinem Ego wachgehalten wirst, ist gleichbedeutend mit dem Ende deiner Suche. Denn wenn du als Sucher nicht wirklich existent bist, kann es auch keine Suche mehr geben.

Ob wir uns je persönlich begegnen, unterliegt weder deinem, noch meinem Willen. Aber es spielt keine Rolle, im göttlichen Kern sind wir immer ein und dasselbe Bewusstsein und somit EINS.



              ES GIBT WEDER SCHÖPFUNG NOCH AUFLÖSUNG.
              ES GIBT KEINEN WEG UND KEIN ZIEL.
              ES GIBT WEDER FREIEN WILLEN NOCH
              VORBESTIMMUNG.
                                                                 Ramana Maharshi




                                        „ES GIBT NUR BEWUSSTSEIN“


Zum Sucher fällt mir noch eine schöne passenden Geschichte des indischen Dichters
Rabindranath Tagore ein, die ich vor Jahren in der spirituellen Zeitschrift Connection gelesen habe und dort von Klaus P. Horn niedergeschrieben wurde.

Die Geschichte beschreibt einen Sucher, der lange Zeit und mit großen Eifer Gott sucht.
Manchmal hat er Ahnungen von ihm, innere Visionen, aber sein Ziel, Gott wirklich zu begegnen, erreicht er nicht. Schließlich kommt er auf seinen langen Wanderungen zu einem Berg, und entdeckt dort einen Hinweis, dass auf dem Gipfel des Berges ein Haus stehen soll, in dem Gott wohnt. Er steigt den Berg hinauf und entdeckt das Haus mit dem Schild über der Tür: „Hier wohnt Gott.“ Voller Freude endlich angekommen zu sein, will er schon anklopfen, als ihm klar wird, dass damit seine Suche zu Ende sein würde. Wenn Gott jetzt die Türe öffnete, wäre alles vorbei. Seine Reisen, seine langen Wege, seine Abenteuer, seine abwechslungsreiche Suche wäre im Nu zu Ende.
Wer wäre er dann? Seine Identität als Sucher wäre verloren, es wäre für ihn wie Selbstmord!
Der Schock dieser Erkenntnis durchfährt ihn wie ein Blitz, und er zieht leise seine Schuhe aus und geht vorsichtig und lautlos, um von Gott nicht bemerkt zu werden, den Weg wieder zurück. Als er unten wieder ankommt, rennt er, ohne sich noch einmal umzudrehen, so schnell er kann fort. Kaum wähnt er sich in Sicherheit, setzt er seine fromme Gottsuche in allen Winkeln der Welt fort. Er weiß, er muss nur diesen Berg und dieses Haus vermeiden, dann kann er ewig weitersuchen. Und das ist es, was er fortan tut, denn er ist ein Sucher.

Wenn auch du Angst davor hast, dass deine Suche hier zu Ende sein könnte und du dich vor dem Verlust deiner Identität als Sucher fürchtest, dann solltest du dich auf leisen Sohlen davonschleichen!

Wenn du aber deine Angst überwinden kannst, könnten eine grenzenlose Freiheit und ein großer Seelenfrieden in Zukunft dein Leben begleiten!
      


 
 
 
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Garten. Da werde ich dir begegnen.                           Rumi