Claus Maria Gohel`s spiritueller Blog über Advaita, Zen, Satsang, Meditation, Erleuchtung, Wahrheit, Erwachen und Heilung.
“Wenn Verstehen eintritt, verschwindet der Verstehende.” Claus
Claus Maria Gohel`s spiritueller Blog über Advaita, Zen, Satsang, Meditation, Erleuchtung, Wahrheit, Erwachen und Heilung.
“Wenn Verstehen eintritt, verschwindet der Verstehende.” Claus
Ein mutiges Unterfangen, denen ein Forum anzubieten, die die Stille zu ihrer Passion erklärt haben. Ich denke nicht, dass Transparenz hergestellt werden oder Aufklärung bezügl. des Mythos “Erleuchtung” stattfinden kann. Nichtsdestotrotz war bei mir die Bereitschaft vorhanden, dieser Einladung zu folgen. Vielleicht deswegen, weil man nicht so scheinheilig sein sollte, aus der durchaus zu diskutierenden Thematik “Erwachen” bzw. “Erleuchtung” etwas besseres machen zu wollen, als beispielsweise einen Kongress über “Medizin u. Bewusstsein”. Alles, worüber wir zu sprechen bereit sind, kann nur ein Konzept sein und ist nicht besser und schlechter, als jedes andere Konzept.
Nur in der Stille sind wir der Wahrheit nahe.
Also warum nicht auch einen Kongress über das Konzept “Erleuchtung”.
Ich sehe mich nicht als spirituellen Lehrer, sondern eher als „Leerer“. Ich kann nichts geben, höchstens Illusionen platzen lassen. Ich habe kein Wissen, also kann ich auch nichts vermitteln. In der Begegnung mit mir kann Raum für Stille entstehen und in diesem Raum herrscht Frieden. Wissen ist da nicht zu finden. Die Magie des Lebens besteht darin, sich dem mit angstbehafteten Nicht-Wissen zu stellen.
In die Tiefe vollständig einzutauchen und sich darin zu verlieren, dass ist mein Verständnis
von Vertiefung.
Sich dem absoluten Nichts hinzugeben Und aus diesem „Nichts“ all unsere Geschichten
erscheinen zu lassen, ohne das Gefühl eines persönlich Handelnden.
So wird auch dieser Kongress zu einer Geschichte. Wie diese Geschichte verlaufen oder
enden wird, wissen wir nicht. Und in diesem Nicht-Wissen liegt die ganze Spannung dieses Kongresses „Vertiefung und Lehre“.
Ich allein kann sprechen, aber das, was gesagt wird
von Mir-als-Objekt, sage ich nicht.
Ich allein kann schauen, aber das, was gesehen wird
von Mir-als-Objekt, sehe ich nicht.
Ich tue alles, aber das, was gemacht wird
von “Mir”, tue ich nicht.
„In jedem Augenblick ist das, was ist, vollkommen. Wenn das in der Tiefe erfasst ist, wird jeder Augenblick willkommen geheißen und alles, was er bringt – ‚gut’ oder ‚nicht gut’ – ohne jedes Urteil, ohne Erwartung oder Befürchtung angenommen. In dieser Haltung des Annehmens liegt die wahre Freiheit, Freiheit von Erwartungen und Wünschen, von Angst und banger Vorahnung. Man befasst sich nicht mehr groß mit der Frage, was gerade passiert, was für Gedanken auftauchen, welche Aktionen sich abspielen, was für Gefühle hochkommen – es wird alles einfach betrachtet.” Ramesh Balsekar
Selbst das Betrachten ist kein Tun, auch das geschieht einfach. Tun durch Nicht-Tun, Handeln durch Nicht- Handeln, das ist wahre Freiheit. 
“Da alles nur Erscheinung ist,
vollkommen im Sein, was es ist,
nichts mit gut oder böse zu tun hat,
mit Anerkennung oder Ablehnung,
tut man gut daran, laut aufzulachen.”
Longchenpa, tibetanischer Buddhist
“Zahllose Formen und Anblicke entstehen,
aber ein einziges Bewusstsein ist die Substanz von allem.
Dieses reine Bewusstsein, in dem sich Wissen und Nichtwissen umarmen,
begegnet sich selbst, indem es die zahlreichen sichtbaren Objekte erblickt.
So, wie Wasser mit sich selbst spielt, indem es die Form der Wellen annimmt,
ebenso spielt das Selbst, die Höchste Realität, glücklich mit sich selbst.
Ist die Sonne getrennt von ihren Strahlen, die sie großzügig umgeben?
Obgleich ein Lotos in tausend Blütenblättern erblüht, ist er dennoch immer eins.
Die Einheit des Selbst (Atman) geht nicht verloren,
auch wenn es das gesamte Universum ausfüllt.”
(aus dem “Amritanubhava”) gelesen bei www.yoga-journal.ch
Mein Gott ist kein Mensch!
Mein Gott hat keine Propheten.
Mein Gott fordert keine Moneten,
nur um anschließend 5 Minuten zu beten.
Mein Gott hat keinen Namen,
besteht weder aus Fleisch, noch Blut oder Samen.
Für gut und schlecht gibt er keinen Rahmen.
Mein Gott ist weder Mann noch Vater von Millionen Kindern,
will nach Sünden mir nicht meinen Weg behindern.
Er sieht des Menschen Wert nicht über dem von Schafen und Rindern.
Mein Gott ist kein König einer Religion,
kann weder Romane schreiben noch die Sprache jeder Nation.
Er hat kein Geschlecht und auch keinen Sohn.
Mein Gott kennt kein Fegefeuer.
Sünden zu bezahlen, findet er zu teuer
dadurch werde auch keine Seele neuer.
Mein Gott braucht keinen Papst, Pfarrer oder Ministranten.
Schließlich hat er den Teufel als nächsten Verwandten.
Larissa Maiworm (17 Jahre) in der Zeitschrift “Lebensträume”
Was nicht geschehen soll, wird niemals geschehen,
wie sehr man sich auch darum bemüht.
Und was geschehen soll, wird bestimmt geschehen,
wie sehr man sich auch anstrengt, es zu verhindern.
Das ist gewiss. Weise zu sein bedeutet daher, still zu bleiben.
Joachim Faulstich, Autor und Regisseur, der sich seit über dreißig Jahren mit der Kraft des Geistes für den Prozess der Heilung befasst, hat nun mehrere Hirnforscher auf seiner Seite. Experten wie Dr. Tobias Esch, Gesundheitswissenschaftler. Professor für Integrative Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg und Dozent für Neuro-Wissenschaften an der State University von New York.
Für Esch ist es klar, dass alternative Heilmethoden wie Urzeit-Rituale Effekte in den Hirnregionen hervorrufen, die für die Selbstheilung zuständig sind. Zum gleichen Ergebnis kommt Prof. Dr. Gerald Hüther, Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten Göttingen und Mannheim/Heidelberg. Für ihn sind emotionale Reaktionen wie das Vertrauen zum Therapeuten für die Selbstheilung entscheidend. So überrascht es ihn nicht, dass Wunden allein durch Handauflegen heilen. Denn alte Rituale führten zu einer Neu-Verschaltung im Gehirn, die die Heilung begünstige.
Wenn Du noch ein Fünkchen nicht manipulierter Restsensibilität in Dir spürst, kommst Du auch ohne wissenschaftliche Beweisführung zu dieser Erkenntnis!
Alles, was du zu sein glaubst, das bist du nicht!
“Nisargadatta”
…Solange der Mensch die Tiere als Ware betrachtet und nicht als lebendige, liebende Wesen, solange wird es Infektionen und Seuchen geben.
Dieses Fehlverhalten schlägt immer auf den Menschen zurück…
-Auszug aus meinem Buch “Der Waise aus dem Abendland”-